👨‍👩‍👧‍👦 Familie

Respekt ist die Grundlage – keine Verhandlungssache

Was kann eine Mutter tun, wenn sie sieht, dass ihr Kind auf eine Enttäuschung zusteuert, es aber nicht davor bewahren kann? Eine ehrliche Geschichte über Respekt, das Erwachsenwerden und bedingungslose Liebe.

Ich habe einen Teenagersohn, und was ich in letzter Zeit durch ihn mitbekommen habe, hat mich wirklich schockiert. 😳

Und damit meine ich nicht die Geschichten, die er erzählt, sondern die Telefonate, die ich zufällig mitgehört habe. Ganz zu schweigen von dem, was ich in seinen Instagram-Storys sehe. 😰

Ich war wirklich entsetzt. Und nicht nur ich als „ältere Generation“, sondern auch ein junger Mensch, der fast im gleichen Alter ist wie mein Sohn und das Gespräch ebenfalls mitgehört hat.

Diese Unterhaltung und dieser „Umgangston“ … sofern man das überhaupt noch so nennen kann. 😞

Natürlich waren auch wir früher keine Engel. Aber was man heute teilweise erlebt, geht noch einmal weit darüber hinaus.

Junge Mädchen sprechen miteinander über Respekt, bringen ihrem Gegenüber aber selbst keinen entgegen. Sie benutzen Wörter und Ausdrücke, von denen sie oft nicht einmal wissen, was sie eigentlich bedeuten. 😶‍🌫️

Und dann ist da noch etwas: Mit 15 oder 16 verhalten sich manche schon so „erwachsen“, dass selbst so manche Frau über 40 nur staunen könnte. 😳

Uns haben ungefähr fünf Minuten Zuhören gereicht – danach waren wir völlig sprachlos.

Wir haben unserem Sohn mehr als einmal gesagt, dass er Abstand von diesem Mädchen halten sollte. Während ihrer Telefonate hat sie ihn immer wieder gedemütigt und respektlos behandelt. Aber er wollte nicht auf uns hören. 😔

Als Mutter wollte ich ihn vor dieser Enttäuschung bewahren. Doch das war nicht möglich.

Manchmal muss man seine Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen lassen – auch wenn sie schmerzhaft sind.

Ich habe ihm sogar ganz genau gesagt, was ihn auf der Silvesterfeier erwarten würde. Seine Antwort war nur:

„So wird das bestimmt nicht passieren.“

Leider ist es dann doch genau so gekommen. 😢

Ich kann nicht in die Zukunft sehen. Aber ich war selbst einmal jung und erkenne manche Dinge inzwischen innerhalb weniger Augenblicke.

Ich weiß, dass ich ihn nicht vor allem beschützen kann. Trotzdem werde ich es immer versuchen.

Vielleicht auch deshalb, weil mich meine eigenen Eltern vor vielen Dingen nicht wirklich beschützt oder zumindest nicht offen davor gewarnt haben.

Ich bin keine perfekte Mutter – das weiß ich.

Aber ich gebe jeden Tag mein Bestes.

Und ich möchte meine Kinder weder mit meiner Liebe noch mit meiner Sorge erdrücken. Trotzdem sage ich ihnen lieber dreihundertmal etwas, als es kein einziges Mal zu sagen. ❤️

Denn was ist die Aufgabe einer Mutter – außer ihre Kinder zu lieben und großzuziehen?

Sie zu begleiten.
Sie zu beschützen.

Ganz egal, welchen Fehler sie machen – sie bleiben unsere Kinder.

Ich weiß nie mit Sicherheit, ob ich immer richtig handle.

Wenn sie etwas Dummes machen, bekommen sie von mir auch mal eine Standpauke.

Aber danach nehme ich sie in den Arm, tröste sie und weine manchmal sogar mit ihnen.

Ob das immer richtig ist?

Wer weiß das schon.

Aber in genau diesem Moment fühlt es sich für mich richtig an: sie zurechtzuweisen, gemeinsam mit ihnen zu leiden und sie anschließend liebevoll in den Arm zu nehmen. 🤍

„Ich bin keine perfekte Mutter und werde es auch nie sein. Aber wenn irgendwann der Tag kommt, an dem ich ihre Hand loslassen muss, wünsche ich mir, dass sie stark sind und wissen, dass Respekt keine Verhandlungssache ist. Liebe bedeutet nicht, alles zu erlauben. Liebe bedeutet, seinen Kindern beizubringen, was richtig ist. Und ich werde immer für sie da sein – auch wenn es manchmal weh tut.“ 🤍

☕ Katicas Gedanke

Das Leben stellt uns manchmal auf die Probe. Nicht alles können wir ändern – aber wir können entscheiden, wie wir später darüber erzählen.

💬 Kennst du solche Tage?

Teile deine Geschichte gern in den Kommentaren.

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