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Nicht Perfektion zählt, sondern der Mut, es zu versuchen

Eine persönliche Geschichte über das Lernen einer Fremdsprache. Lustige Missverständnisse, Unsicherheit und kleine Erfolge zeigen, dass wahre Entwicklung nicht mit Perfektion beginnt, sondern mit dem Mut, einfach zu sprechen.

Das Tagebuch meines Kampfes mit einer Fremdsprache.

Irgendwie ist das alles schon ziemlich lustig. 😄

Zumindest für mich.

Denn ich kann über mich selbst herzhaft lachen – selbst dann, wenn mir die Situation in diesem Moment furchtbar peinlich ist. Und wenn ich sie später noch erzähle… dann erst recht. 🙃

Erst heute habe ich mich mit einer sehr netten jungen Frau auf einer Social-Media-Plattform unterhalten. Ich erzählte ihr, wie unbeholfen ich mich in solchen Situationen manchmal fühle.

Sie lächelte nur und sagte:

„Keine Sorge. Das schaffst du. Es wird von Tag zu Tag besser. Mach dir keine Gedanken.“ 🤍

Und sie hat recht.

Man muss den Mut haben zu sprechen.

Man muss diesen engen Mantel ablegen, der einen einengt, oder den sprichwörtlichen Kloß im Hals herunterschlucken.

Denn solange Angst und Unsicherheit unser Handeln bestimmen, werden wir nie wirklich vorankommen. 😬

Ich habe ein paar Kolleginnen und Kollegen, die mich immer wieder dazu ermutigen, Deutsch zu sprechen.

Sie sagen mir oft, wie sehr ich mich verändert habe und wie viel Fortschritte ich gemacht habe.

Natürlich weiß ich, dass ich noch einen langen Weg vor mir habe.

Aber ich bin ihnen unendlich dankbar, dass sie immer an mich glauben und mich motivieren. 🙏

Sie versuchen sogar dann, mich zu verstehen, wenn ich manchmal – na gut, meistens. 😅 – in einer Sprache spreche, die vermutlich nur ich selbst verstehe.

Und wenn ich unbedingt etwas erklären möchte, rede ich gleichzeitig mit Händen und Füßen und mische drei verschiedene Sprachen miteinander. 🤹‍♀️

Sie hören trotzdem geduldig zu.

Und sie versuchen wirklich, mich zu verstehen.

Mich.

Diesen etwas verrückten, tollpatschigen, manchmal unsicheren Menschen mit seinen Selbstzweifeln, der trotzdem jeden Tag versucht, ein bisschen mutiger zu werden. 😄

Aber damit ihr wisst, wovon ich rede, erzähle ich euch eine kleine Geschichte.

Zwischen Weihnachten und Silvester brachte ich ungarischen Szaloncukor mit zur Arbeit – die Süßigkeiten, die man in Ungarn traditionell an den Weihnachtsbaum hängt.

Meine Kolleginnen und Kollegen fragten mich, warum an den Bonbons eine Schnur befestigt sei.

Also erklärte ich voller Überzeugung:

„Christmas Baum, stimmt? Na wie… Ungarn… das Christmas Baum… das ist… putty…“ 🤯

Und wisst ihr was?

Sie haben tatsächlich verstanden, was ich meinte!

Ich konnte es selbst kaum glauben. 🤯

Die ganze Zeit war ich überzeugt, dass mich niemand verstehen würde.

Mir war die Situation unglaublich peinlich…

Aber am Ende hat es funktioniert.

Na gut…

Ein bisschen mit Händen und Füßen habe ich natürlich auch erklärt. 😄✋🌲🍬

Im Nachhinein dachte ich wieder:

„Super… jetzt hast du dich mal wieder komplett blamiert.“

Aber genau so bin ich eben.

Ein bisschen tollpatschig.

Ein bisschen chaotisch.

Ein bisschen verrückt.

Und jeden Tag lerne ich ein kleines Stück mehr, den Mut zu finden, einfach loszusprechen. 💬✨

„Vielleicht geht es gar nicht darum, perfekt zu sprechen. Vielleicht geht es nur darum, keine Angst mehr davor zu haben, den Mund aufzumachen. Und genau das ist echter Fortschritt.“ 🤍

☕ Katicas Gedanke

Das Leben stellt uns manchmal auf die Probe. Nicht alles können wir ändern – aber wir können entscheiden, wie wir später darüber erzählen.

💬 Kennst du solche Tage?

Teile deine Geschichte gern in den Kommentaren.

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