Am Freitag machten wir uns endlich auf den Weg nach Ungarn. ❤️
Unsere Kinder verbringen drei Wochen bei ihren Großeltern, und wir freuten uns schon lange auf die Reise.
Um 17 Uhr starteten wir in Köln.
Der Plan war einfach.
Etwa zehn Stunden bis Budapest, anschließend noch zweieinhalb Stunden bis zu den Großeltern.
Spätestens am Samstagvormittag wollten wir ankommen.
Zumindest war das der Plan.
Der Verkehr machte uns einen Strich durch die Rechnung
Wir hatten eine Kleinigkeit völlig vergessen.
An diesem Freitag begann in Nordrhein-Westfalen die Ferienzeit.
Gefühlt war halb NRW gleichzeitig auf der Autobahn unterwegs.
Zwischen Köln und Passau verloren wir fast sechs Stunden im Stau.
Die Rastplätze waren völlig überfüllt.
Tanken wurde zur Geduldsprobe.
Eine Toilette zu finden ebenfalls.
An manchen Tankstellen standen die Autos sogar auf der Ausfahrt.
Endlich eine Pause
Kurz vor Passau fanden wir schließlich eine etwas ruhigere Tankstelle.
Auch dort mussten wir rund vierzig Minuten warten.
Danach ging es endlich weiter.
Doch auch in Österreich sah die Situation kaum besser aus.
Volle Rastplätze.
Lange Schlangen.
Schließlich fanden wir einen ruhigeren Platz, frühstückten und gönnten uns eine kleine Pause.
Auch in Ungarn wurde es nicht einfacher
Nach der Grenze hofften wir auf freie Straßen.
Doch auf der M1 erwartete uns eine rund 75 Kilometer lange Baustelle.
Der Verkehr kam erneut fast zum Stillstand.
Deshalb wechselten wir auf die M6 und konnten wenigstens einen Teil des Staus umgehen.
Dort machten wir an unserer Lieblingstankstelle Halt.
Hotdog.
Starker Kaffee.
Ein paar Minuten durchatmen.
Mein Mann hatte schließlich die ganze Nacht am Steuer verbracht.
Eine Reise in die Vergangenheit
Bevor wir die Großeltern besuchten, machten wir noch einen kleinen Umweg.
Wir fuhren durch die Stadt, in der wir fünf Jahre lang gelebt hatten.
An jeder Straße kamen Erinnerungen zurück.
Es war ein ganz besonderes Gefühl.
Die schönste Begegnung
Als wir ankamen, stürmten die Kinder sofort aus dem Auto.
Zuerst zur Urgroßmutter.
Dann zur Oma.
Und natürlich zum Familienhund.
Ihre Freude war einfach ansteckend.
Der wahre Held
Lange konnten wir leider nicht bleiben.
Mein Mann war völlig erschöpft.
Also fuhren wir weiter nach Budapest.
Während ich im Auto sang, lachte und herumalberte, hielt er tapfer durch und brachte uns sicher ans Ziel.
Im Hotel angekommen, aßen wir zu Abend, gingen schlafen und wachten erst am nächsten Morgen wieder auf.
Nach fast vierundzwanzig Stunden am Steuer war das mehr als verdient.
Für mich war er an diesem Wochenende ganz klar der Held. ❤️
Ein kleines Dankeschön
Nach Deutschland werde ich nicht mit leeren Händen zurückkehren.
Ich nehme meinen Kolleginnen und Kollegen einige typisch ungarische Spezialitäten mit.
Eine kleine Geste, um mich für ihre Geduld, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit zu bedanken.
Denn manchmal sagen kleine Geschenke mehr als tausend Worte.
„Nicht jede Reise verläuft nach Plan. Aber gerade die unerwarteten Umwege werden oft zu den schönsten Erinnerungen.“ 🤍
☕ Katicas Gedanke
Das Leben stellt uns manchmal auf die Probe. Nicht alles können wir ändern – aber wir können entscheiden, wie wir später darüber erzählen.
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